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Verwundbare Zukunft?! Wie das Wissen um die eigene Verwundbarkeit die Stärke von morgen ist

KommunikationESG/Nachhaltigkeit
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Verwundbare Zukunft?! Wie das Wissen um die eigene Verwundbarkeit die Stärke von morgen ist
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Von Maria Ries, Senior Consultant ESG

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und macht uns gerade jetzt im Sommer seine Auswirkungen in Form von Hitze, Dürre und Wassermangel unmittelbar bewusst.

Auch Unternehmen können nicht länger die Augen davor verschließen. Sie sind genauso anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels wie die Natur selbst und stehen damit vor einer neuen Herausforderung: der Realität der Vulnerabilität.

Mit Vulnerabilität beschreibt der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) den Grad, zu dem ein System – wie etwa ein Ökosystem, ein wirtschaftliches oder soziales System – durch Klimaänderungen gefährdet ist. Zur Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels ist das Wissen über die Vulnerabilität die erste und grundlegende Voraussetzung. Darauf aufbauend können wirksame Anpassungsmaßnahmen realistisch eingeschätzt, ressourcenschonend geplant und bei allen Anstrengungen letztlich auch glaubwürdig gehandelt werden. Denn laut Nachhaltigkeitskompass 2023 misstraut fast die Hälfte der deutschen Wohnbevölkerung (46 Prozent) den Aussagen der Unternehmen bezüglich der eigenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels.

Dem Misstrauen begegnet auch die EU mit der neuen Corporate Social Responsibility Directive (CSRD), die große Unternehmen für das Berichtsjahr 2024 erstmalig in die Pflicht nimmt, gemäß den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) Auskunft über die Nachhaltigkeitsanstrengungen zu geben. Dabei dürfen sich Unternehmen ihrer eigenen Vulnerabilität insbesondere im Kontext der Wesentlichkeitsanalyse stellen. Im Zuge der doppelten Wesentlichkeit sind sie angehalten, die Perspektiven

  •  der „Impact Materialität“ (Inside-Out-Perspektive) über die Analyse von Ausmaß, Tragweite und Unumkehrbarkeit der Auswirkungen zu ermitteln und
  •  der „Financial Materialität“ (Outside-in-Perspektive), das heißt die Analyse von Chancen und Risiken sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit darzustellen.

Ob der Wandel letztlich intrinsisch oder extrinsisch motiviert ist, entscheidet jedes Unternehmen für sich. Eines ist dabei klar: Vulnerabilität ist mehr als nur eine Schwäche. Sie ist die Chance, sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und Teil der Lösung statt des Problems zu werden.

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