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Der Klimaaufbruch: Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln?

KommunikationESG/Nachhaltigkeit
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Der Klimaaufbruch: Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln?
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Maria Ries, Senior Consultant ESG, München

Der Klimawandel bleibt eine ernste und wichtige Herausforderung und erfordert ein Umdenken sowie Handeln in allen Bereichen. Auch Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und können Orientierung geben, um Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Weg vom Wissen zum nachhaltigen Handeln zu begleiten.

Ist Deutschland auf dem Weg in eine kollektive Depression?

Ob Krieg, Klima- oder Energiekrise – unsere Gegenwart ist von Unsicherheit geprägt, die angesichts der Komplexität der Sachverhalte oftmals zu Handlungslosigkeit verleitet. Eine wachsende Mehrheit der Befragten im Rahmen des Instinctif-Nachhaltigkeitskompasses 2023 teilt diese Einschätzung. So blicken 64 Prozent der Befragten pessimistisch in die Zukunft. Bei den Sorgen der deutschen Bevölkerung dominieren die Befürchtung vor Umweltverschmutzung und Klimawandel, gefolgt von neuen Ängsten hinsichtlich negativer Auswirkungen von Inflation, Rezession, sozialer Spaltung und Krieg. Was also können wir tun?

Dem Verbraucher Chancen aufzeigen

Neben der Verantwortung von Politik und Unternehmen ist auch das Verbraucherverhalten wesentlich für den Klimaschutz. Das bestätigen die Befragten des Nachhaltigkeitskompasses, die angeben, dass zuerst die Verbraucher gefolgt von Bundesregierung und Unternehmen in der Verantwortung stehen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Auch wenn ein System nur so stark ist, wie seine Einzelteile, geben Politik und Wirtschaft dennoch den entscheidenden Rahmen vor, in dem sich Individuen bewegen. Kollektive Anstrengungen sind gefordert, um wirksame Lösungen zu finden.

Einen Grundstein dafür hat die EU Ende März mit der Veröffentlichung der Direktive zu grünen Werbeversprechen (Green Claims) gelegt. Der Vorschlag beinhaltet die transparente Auszeichnung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen mit dem Ziel Verbraucherinnen und Verbrauchern größere Klarheit und Sicherheit zu geben, dass etwas, das als umweltfreundlich verkauft wird, auch tatsächlich umweltfreundlich ist. Auch für Unternehmen ergeben sich Wachstumschancen, sofern sie ehrliche Anstrengungen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit ihrer Produkte unternehmen, um Greenwashing zu vermeiden und das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten zu gewinnen.

Die Klimaresignation überwinden

Auch wenn der Weltklimarat mit dem jüngsten veröffentlichten Sonderbericht eindringlich warnt, dass die zeitnahe Erreichung des 1,5-Grad-Ziels auf der Kippe steht, ist es noch nicht zu spät, den Klimaaufbruch zu schaffen. Mit diesem Ziel vor Augen sind insbesondere Führungskräfte in Politik und Wirtschaft gefordert, ihrer zentralen Verantwortung gerecht zu werden. Dafür benötigen sie Mut, Zuversicht und Tatkraft.  

Aber auch jeder Einzelne muss sich dafür aktiv für den Klimaschutz einsetzen und Verantwortung übernehmen. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen der Klimakrise bewältigen und eine lebenswerte Zukunft für uns alle schaffen: Glauben wir doch an eine Zukunft, die wir retten können, weil der Unglaube an ein lebenswertes Morgen eben keine Alternative ist.

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